Beschichtung und Korrosionsschutz Offshore/Onshore, Marine und Schiffbau

Für Applikationen auf See ist ein spezieller Korrosionsschutz gefragt. Viele Maschinen und Motoren leiden unter Beschichtungsproblemen und Rostanfälligkeit - besonders an passiven Teilen, wie zum Beispiel Tanks und Leitungen. Die Korrosion richtet jährlich Schäden in Millionenhöhe an. Um metallische Werkstoffe vor Umwelteinflüssen und damit vor Korrosion zu schützen, ist in den meisten Fällen die Beschichtung mit geeignetem Korrosionsschutzmaterial erforderlich (passiver Korrosionsschutz). Der Aufwand dafür liegt im Verhältnis zu den durch Korrosion verursachten Kosten wie Wertverlust und Betriebsstillstand, Demontage usw. sehr niedrig. Diejenigen, die beim Korrosionsschutz sparen, haben später höhere Kosten zu tragen. Insbesondere nach dem Bau von Anlagen, die nach der Montage nicht mehr ohne weiteres zugänglich sind (wie z.B. Offshore, Wasser- und Abwasseraufbereitungen in der maritimen Anwendung) ist dies der Fall.

Neben diesem betriebswirtschaftlichen Argument spricht auch die Sicherheit für einen sorgfältigen Korrosionsschutz. Bei großen Stahlkonstruktionen, auf denen sich Menschen bewegen ( z.B. Bohrinseln oder Brücken), muss bei der Korrosionsschutzbeschichtung besonders stark auf die Einhaltung der entsprechenden Normen geachtet werden. Hier sind gerade die Übergangszonen von getauchten zu nicht getauchten Bauteilen als Grenzbereich kritisch.

Das richtige Beschichtungssystem

Grundlage für effektiven Korrosionsschutz von Stahl und anderen Metallen ist die entsprechende Vorbereitung der Bauteile, wie z.B. die Beseitigung von Oberflächendefekten wie Poren in Schweißnähten oder Walzfehlern. Nur wenn die Oberflächenqualität stimmt, können moderne Beschichtungen das Metall gut vor Korrosion schützen.

Die heute angebotenen Beschichtungssysteme für den Korrosionsschutz bestehen oft aus zwei oder mehr Komponenten. Damit ein langfristiger Schutz vor Korrosion gewährleistet ist, muss auf die sorgfältige Verarbeitung des Korrosionsschutzmaterials geachtet werden. Dazu gehören neben der korrekten Oberflächenbehandlung z.B. auch das Einhalten der richtigen Mischverhältnisse, das Beachten der Tropfzeit und der Auftrag mit der nötigen Schichtdicke.

Für unser neues Beschichtungsverfahren gelten die oben genannten Randbedingungen nicht in vollem Umfang. Bei diesem Verfahren wird das bereits fertige Korrosionsschutzmaterial mit einer konstanten Schichtdicke (auch an Ecken und Kanten) appliziert, was einen zuverlässigen Schutz und damit einen absolut sicheren Oberflächenschutz gewährleistet.

Unser Korrosionsschutzverfahren kann in der Werkstatt oder bei Bedarf vor Ort realisiert werden.

Für unsere Beschichtungssysteme liegen Prüfzeugnisse, Zertifikate und allg. bauaufsichtliche Zulassungen vor. Auf Grundlage der anlagenspezifischen Beanspruchungsdaten sowie Untergrund und Ausführungsort (abhängig von der Randbedingung, dem Verwendungszweck und den korrosionsbeeinflussenden Stoffen) wählen wir das geeignete Beschichtungsmaterial in Abstimmung mit unseren Kunden aus.

Unsere Teilnahme an der internationalen Messe für Schiffbau, Maschinen und Meerestechnik

Auf der diesjährigen internationalen Fachmesse SMM 2018 (die Internationale Messe für Schiffbau, Maschinen und Meerestechnik ) in Hamburg war die Firma Tethys ENOTEC GmbH mit einem eigenen Programm vertreten. Die alle zwei Jahre stattfindende Messe ist das Fenster zur maritimen Welt der Schiffsausrüster.

Als Blickfang und Beispiel einer Korrosionsschutzmaßnahme zeigt das auf dem Bild dargestellte Exponat einen Ausschnitt der Schiffsstruktur im Bereich des unteren Tankdecks mit drei Demobauteilen (Rohrstück mit Flansch, Rohrstück, Winkel), die mit einer Beschichtung als hochwertigen Korrosionsschutz überzogen sind.

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Geschäftsführende Gesellschafterin der Tethys ENOTEC GmbH

Zur Straßenmeisterei 1
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Forschung und Entwicklung Department Tethys ENOTEC GmbH

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